Sponsoring

Sponsoring, an andere glauben.

1.100 Kilometer. 20.120 Höhenmeter Gesamtanstieg. Sieben Wochen. Zu Fuß durch das Heilige Land. Allein und ohne Geld. Undenkbares überlebt man nur, wenn andere an einen glauben!

Extremwanderer Christian Seebauer am Israel Trail “Shvil Israel” – einem der härtesten Fernwanderwege der Welt

Als erster Deutscher hat Extremwanderer Christian Seebauer den kompletten Israel National Trail und die Wüste Negev durchwandert. Und das vollkommen allein und ohnen einen Cent. Dabei ist seine Geschichte eine wunderbare Story über den Glauben, über Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Es ist eine Geschichte über Geben und Nehmen. Und eine die zeigt, dass irgendwie alles zusammenhängt. Denn nur wer tief und fest in sich ruht, kann eine solche Extremwanderung ohne Geld überstehen und überleben. Christian ist nun erneut in der Wüste. Aber lassen wir ihn doch einfach selbst erzählen…

“Ich hätte mir niemals in meinem Leben vorstellen können, dass mir eines Tages für ein Stück geschenktes Brot die Tränen herausfliesen” (stockt für einen Augenblick).

Gefühl tiefster Scham und Demut nach einem geschenkten Stück Brot
Extremwanderer Christian Seebauer mit Beni Salzberg am Israel Trail in der Wüste Negev

“Klar, ich wollte es ja so. Es war eine Art Luxustraum. Einmal in meinem Leben alles hinter mir zu lassen, um zu sehen, was dahinter noch kommt. Wer ich eigentlich selbst bin. Wie sich echte Gefühle anfühlen, wenn es sie denn wirklich gibt. Und ob da draussen so etwas wie ein lieber Gott ist, der mich führt und der mir hilft, das zu Überleben.”

“Meine Frau Conny hat mir also ein Oneway-Ticket nach Israel geschenkt. Und dann stand ich plötzlich da. Das erste Mal in meinem Leben ‘nackt’ – ich hatte keine Schutzhülle mehr um mich herum, konnte mich nicht mehr verstellen, war nicht mehr der Pausenclown. Was ich erlebte – und da friert es mich – war pure Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Muß man aussteigen, um zu begreifen, dass man ein supergutes Leben hat? Ich lebe gut, habe eine wunderbare Frau, zwei tolle Kinder, lebe finanziell extrem gut, bin gesund… Nur was nutzt all das, wenn man es selbst nicht kapiert? Wenn man den Glauben verloren hat, nichts mehr fühlen kann, unter Depressionen leidet? Es lebe das Kapital, der Fake! Wo sind die Werte? Ich hätte schreien können!

Der Israel Trail war für mich so eine Art Jakobsweg. Ein Weg, der mich nicht mehr loslässt. Und einer, auf dem ich echte Freunde gewonnen habe. Karin zum Beispiel. Freunde? Davon gibt es nicht so viele!

Christian am HaMakhtesh HaKatan Krater, einer der härtsesten Etappen am Israel Trail

Karin meinte spontan zu mir “ja, ich glaube an Dich!” Wow. Das hat schon lange niemand mehr zu mir gesagt! “Du bekommst von mir ein TShirt! Und klar, Du gehst Deinen Weg!” An jemanden zu glauben, das ist alles. Das eröffnet ungeahnte Kräfte.

Und an jemanden zu glauben, ist für mich der Beginn eines erfolgreichen Weges.

Danke liebe Karin. Du bist die Richtige, die etwas tief drin bewegen kann!

Christian

 

Christian Seebauer am Israel National Trail bei Jisr az Zarqa

 

Mit Karin-Raml-TShirt am Israel Trail

 

Christian hat seine Erfahrungen in seinem Buch “Israel Trail mit Herz verarbeitet” – mittlerweile ein Bestseller:

Israel Trail mit Herz